Marktwert Immobilien: Verschiedene Bewertungsansätze

Marktwert Immobilien
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Unterschiedliche Bewertungsansätze für Immobilien im Zuge der Kreditvergabe – Marktwert Immobilien und die verschiedenen Arten der Bewertung im Fokus.

Die Art und Weise der Ermittlung von Immobilienwerten hängt davon ab, für welchen Zweck Wertangaben benötigt werden. Bei einem Immobiliengeschäft interessieren sich beispielsweise Käufer und Verkäufer für den angemessenen Marktwert. Wenn Sie mehr über das Thema Marktwert von Immobilien berechnen erfahren möchten, sollten Sie hier weiterlesen…

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Marktwert Immobilien: Was ist der Unterschied zwischen Verkehrswert, Einheitswert und Versicherungswert?

Der Verkehrswert einer Immobilie wird unabhängig vom emotionalen Wert von einem Sachverständigen unter Berücksichtigung der Lage, der Ausstattung und des Zustandes ermittelt. So bildet er den sachlichen Wert, das heißt jenen Preis, der bei einer Veräußerung einer Immobilie üblicherweise im Geschäftsverkehr erzielt werden kann. Dabei gibt es verschiedene Methoden: Beim Vergleichswertverfahren wird die Liegenschaft mit ähnlichen, kürzlich veräußerten Liegenschaften oder Objekten verglichen. Beim Sachwertverfahren wird der Wert des Grundstücks mit den zu erwartenden Kosten für einen Neubau abzüglich der bisher erfolgten Abnutzung und Alter des bestehenden Gebäudes abgeglichen. Das Ertragswertverfahren ist in erster Linie für Ertragsobjekte maßgeblich. Der Versicherungswert einer Immobilie ist eine Ermittlungsgröße, welche speziell im Rahmen von Versicherungsberechnungen maßgeblich ist. Und dieser Wert ist in der Regel wesentlich höher als der Verkehrswert und dient im Rahmen des Kreditprüfungsprozesses maximal als Orientierungsgröße.

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„Erst bei richtiger Kenntnis der bankrelevanten Bewertungsansätze ist es in der Praxis im Vorfeld einer Einreichung für Immobilienkredite möglich, die realistische und maximale Finanzierungshöhe einzuschätzen.“ Bettina Karner

Marktwert von Immobilien: Was ist der Einheitswert Immobilie?

Der Einheitswert hingegen ist eine rein steuerliche Messgröße für den Grundbesitz. Und diese ist im Rahmen der Kreditprüfung absolut irrelevant.

Was ist im Unterschied dazu der von Kreditinstituten verwendete Wertansatz? Die Banken und Bausparkassen setzen bei der Kreditvergabe noch wesentlich genauere und engere Bewertungskriterien an. Im Privatkundengeschäft kann man sehr oft von einem 80 % Belehnwert ausgehen. Das heißt, in der Praxis werden üblich circa 80 % vom festgestellten Verkehrswert als bankübliche hypothekarische Besicherung anerkannt. Wenn es sich dabei umein größeres Mietobjekt handelt, ist hier der festgestellte Ertragswert maßgeblich.
Im Kommerzbereich reduziert sich der bankmäßige Belehnwert auf 60 % bis 50 % vom Verkehrswert. Weiters ist zu berücksichtigen, dass Teile vom festgestellten Verkehrswert (z.B. Sonderausstattungen, Inventar, Küche, etc. ) nur zum Teil oder auch gar nicht zugunsten des Belehnwertes angerechnet werden.

Als ungebundener Kreditmakler informieren wir Sie gerne über die unterschiedlichen Bewertungsmöglichkeiten und deren Auswirkung auf die mögliche Kreditvergabe. Genauso wie natürlich auch zu jedem anderen Thema rund um Marktwert Immobilien:

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