Bausparkassen Finanzierungen und Banken Finanzierungen

Bausparkassen Finanzierungen
Bausparkassen Finanzierungen

Teil 2 der BANKEN und BAUSPARKASSEN Finanzierungen

Wie bereits im 1. Teil festgestellt, gibt es neben vielen Gemeinsamkeiten der beiden Finanzierungsformen auch nachhaltige Unterschiede. Es beginnt mit dem gesetzlich notwendigen Überhang des wohnwirtschaftlichen Verwendungszweckes für Bausparkassendarlehen.

Banken und Bausparkassen Finanzierungen im Vergleich

Standardisierte Bedingungen versus individuelle Vereinbarungen:
Bausparkassen nanzierungen sind regelmäßig von standardisierten Rahmenbedingungen geprägt. Das heißt Kosten, Besicherungen und Ablauf sind unabhängig vom Geschäftsfall gar nicht bis wenig verhandelbar bzw. individuell gestaltbar. Die Konditionierung erfolgt weiterhin auch in vielen Fällen bonitätsunabhängig. Im Bankenbereich sind im Gegenzug die meisten vertraglichen Rahmenbedingungen verhandelbar und die Konditionierung im Regelfall bonitätsabhängig.

Zwischenfinanzierungen

Aufgrund der langfristigen Orientierung von Bausparkassen emp ehlt es sich speziell bei Zwischenfinanzierungen, primär individuelle Bankfinanzierungen in Anspruch zu nehmen.

Bausparkassen Finanzierungen
Bausparkassen Finanzierungen

„Viele Kunden schätzen eine gewisse „Anonymität “ bei Bausparkassen und wollen keine wie immer gearteten Zusatzbedingungen.“

Rechtliche und praktische Unterschiede der Banken und Bausparkassen Finanzierungen:

Im Regelfall wird bei der Bausparkasse ein Darlehen und bei der Bank ein Kredit gewährt. Ein bemerkbarer Unterschied in der Praxis ist dergestalt, dass bei der Bausparkasse ein Darlehenspfandrecht in Höhe des Kreditbetrages zusätzlich mit einer Nebengebührensicherstellung und bei der Bank eine Höchstbetragshypothek über den Kreditbetrag hinaus im Grundbuch eingetragen wird. Gemeinsam ist beiden Eintragungen, dass diese bevorzugt vom nanzierenden Institut im 1. Rang im Grundbuch eingetragen wird und davon 1,2 % Eintragungsgebühr für den Kunden anfallen. Der Unterschied liegt jedoch im Umstand begründet, dass nach vollständiger Rückzahlung das Darlehenspfandrecht nicht mehr neuerlich ausgenützt werden kann und somit löschungsreif ist, nicht jedoch zwingend die Höchstbetragshypothek, welche unter gewissen Rahmenbedingungen wieder kostenfrei verwendet werden kann.

„Speziell bei Zwischenfinanzierungen kommen den Kunden die individuellen Rahmenbedingungen einer Bank zu Gute. “

Beim klassischen Bauspardarlehen bedarf es auch einer obligatorischen Eigenmittelvorfinanzierung, welche am Anfang der Laufzeit vorrangig mit Zinsen bedient werden muss, erst danach erfolgt die klassische Tilgung wie bei einem Kredit.

Zusatzbedingungen vom nanzierenden Institut wie verpflichtende Gehaltskonten, Gebäudeversicherungen oder Ablebensversicherungen etc. sind bei Bausparkassen meist nicht der Fall. Bei Banken sind solche Zusatzbedingungen nicht untypisch und zum Teil auch Grundlage für bewilligte Konditionen.

Expertentipp:

Nutzen Sie die Möglichkeit des kostenlosen Erstgespräches der erfahrenen Berater der BIS/KREDITAUSTRIA in Kärnten, Steiermark oder Wien, um sich einen bankenunabhängigen Marktüberblick verschaffen zu können.

Unterschiede Banken und Bausparkassen Finanzierungen:

  • standardisiert versus individuell
  • Zwischenfinanzierung tendenziell Bankfinanzierung
  • Darlehenspfandrecht mit Nebengebührensicherstellung versus Höchstbetragshypothek
  • Notwendige Eigenmittelvorfinanzierung Bausparkassen
  • Verschiedene Vertragsurkunden
  • Auszahlung ohne Kosten versusabzüglich Kosten
  • Keine verpflichtenden Zusatzbedingungen Bausparkasse

Noch Fragen in Sachen Banken und Bausparkassen Finanzierungen?

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